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Jens Hurling

Langemarckstraße soll Georg-Elser-Straße werden!

Die Georg-Elser-Initiative will erneut den Versuch unternehmen, die Langemarckstraße umzubenennen. Neuer Namenspate soll der Widerstandskämpfer Georg Elser sein. Das unterstützen wir mit großer Freude!

Die Linke im Beirat Neustadt begrüßt das Vorhaben der Georg-Elser-Initiative, das Andenken Georg-Elsers und sein Vermächtnis erneut in Erinnerung zu rufen. Wir unterstützen die Umbenennung der Langemarckstraße in Georg-Elser-Straße/oder Georg-Elser-Allee und werden uns im Beirat für dieses Anliegen einsetzen. Immer wieder wird das Bedürfnis nach einer Umbenennung des kriegsverherrlichenden Namens der Langemarckstraße geäußert (Friedensallee, Große Allee), aktuell im Rahmen der Überlegungen für eine lebenswerte Umgestaltung der Straße mit Aufenthaltsqualität. Eine Georg-Elser-Straße würde ein starkes Zeichen gegen Krieg und ein Vorbild an Zivilcourage in die Mitte unseres Stadtteils holen.

 

Dazu Kreissprecher Jens Hurling: Wir wollen das Vermächtnis von Georg Elser, Widerstandskämpfer und Sohn seiner Klasse, ins kollektive Gedächtnis rufen. Immer wieder gibt es das berechtige Anliegen, die Langemarckstraße umzubenennen. Denn der Langemarck-Mythos ist ein verklärender, nationalistischer Mythos. Georg Elser versuchte unter maximaler persönlicher Gefahr am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller ein Sprengstoffattentat auf Adolf Hitler und nahezu die gesamte nationalsozialistische Führungsspitze. Er wollte den Krieg verhindern und scheiterte nur knapp. Das Gedenken an Georg Elser setzt mitten in der Neustadt ein starkes Zeichen gegen Autokatie und Krieg. Er ist ein Symbol für den Widerstand, im Gegensatz zu viel bekannteren glühenden Rassisten, Antisemiten und Wehrmachtsoffizier Graf von Stauffenberg. Deswegen feiern wir das Anliegen der Georg-Elser-Initiative - weg mit Langemarck, Georg ist unvergessen!

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