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Huchtinger LINKE stellt Beiratsliste auf

Auf einer Mitgliederversammlung haben die Huchtinger LINKEN ihre Kandidierenden für die Beiratswahlen im Mai 2019 nominiert.

Auf Platz 1 wurde einstimmig Michael Horn gewählt. Der 50-jährige vertritt seine Partei seit sieben Jahren im Beirat und sieht seine politischen Schwerpunkte in der Verkehrs- und Baupolitik. „Huchting wird vom Bau- und Verkehrsressort häufig stiefmütterlich behandelt. Die Interessen der Huchtinger werden selten berücksichtigt und deren eigenen Ideen oft abgebügelt.

Man konnte dies in der Vergangenheit beim Brückenneubau auf der Heinrich-Plett-Allee und kann es aktuell immer noch bei der Straßenbahnverlängerung sehen.“ Der Linkspartei-Politiker fordert ein neues Verkehrskonzept für den südlichsten Stadtteil Bremens, um dem häufigen Verkehrschaos zu begegnen. „Wenn die A1 mal wieder dicht ist und sich auf der B75 der Verkehr staut, dann müssen Huchtingerinnen und Huchtinger oftmals viel Zeit und Geduld mitbringen, wenn sie sich im Stadtteil bewegen. Hier brauchen wir neue Lösungsansätze für die individuelle Mobilität und den ÖPNV.“ Horn setzt sich zudem bezahlbaren Wohnraum im Stadtteil ein. „So sehr man sich auch in Huchting den Traum vom Eigenheim erfüllen muss, so wichtig ist es, hier mehr bezahlbare Wohnungen anzubieten. Die Mieten steigen in Huchting, das weiß jeder, der zurzeit im Süden Bremens eine Wohnung sucht.“  

Lucie Horn tritt auf Platz zwei an. Die 41-jährige Diplom-Pädagogin und Mutter zweier Kinder möchte sich weiterhin im Bildungs- und Sozialbereich betätigen. „Der Schulausbau in Huchting ist katastrophal. Seit Monaten lernen die Kinder der Grundschule Delfter Straße auf einer Baustelle. Seit Jahren werden die Schüler*innen der Oberschule Hermannsburg in Containern beschult, sie müssen weite Wege in Kauf nehmen, wenn sie im Fach Sport unterrichtet werden. Und in der Grundschule Kirchhuchting bahnen sich ähnliche Zustände an. Da müssen wir dringend weiterhin gegensteuern. In sozialen Bereich stehen die Huchtinger Jugendlichen auf der Tagesordnung. Es ist dringend notwendig, dass hier im Stadtteil mehr Raum für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten wird. In welcher Form muss direkt mit den jungen Menschen geplant und in Angriff genommen werden.“

Die Liste komplettiert der 59-jährige Reiner Meister. Der in Grolland wohnende Diplom-Ökonom möchte sich besonders für die Belange seines Quartiers einsetzen. „Schon jetzt fehlen Einkaufsmöglichkeiten, die Sparkasse hat vor kurzem ihre Filiale geschlossen, die allgemeinmedizinische Praxis gibt es seit gut zwei Jahren nicht mehr, auch der Zahnarzt macht seine Pforten dicht. Wir benötigen wieder mehr Infrastruktur in Grolland.“

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