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Bremen braucht eine soziale Bodenpolitik! - Eröffnung der Ausstellung "City Grabbing"

Am Montag, den 8. April 2019, 19:00 Uhr eröffneten wir die Ausstellung "City Grabbing: Die Stadt als Beute" im Linkstreff Buntentorsteinweg 109. Im Zuge der Eröffnung referiert Christoph Spehr (Landesvorstand DIE LINKE Bremen) unter dem Motto: "Bremen braucht eine soziale Bodenpolitik!"

Alle reden über eine neue Bodenpolitik

Der Deutsche Städtetag fordert sie, das Deutsche Institut für Urbanistik ebenso. Viele Kommunen haben die Wende bereits eingeleitet. Nach Jahren des Ausverkaufs und der Privatisierung soll städtischer Grund und Boden wieder im Interesse des Gemeinwohls genutzt werden.

Dafür ist es höchste Zeit. Bodenspekulation treibt die Mieten hoch – unter 9 oder 10 Euro ist in der Neustadt, im Viertel, in Walle nichts mehr zu bekommen. Der Stadt gehen die Flächen aus. Private Investoren lassen Grundstücke ungenutzt liegen, um auf steigende Preise zu warten. Am Hulsberg werden bereits über 1.500 Euro pro Quadratmeter Bodenpreis verlangt – doppelt so viel wie vor zwei Jahren.

Wie geht eine soziale Bodenpolitik? Welche Instrumente gibt es dafür? Wie funktioniert Erbbaurecht, Bodenbevorratung, Zwischenerwerb, städtebauliche Verträge? Welche Rolle kann Enteignung spielen?

Bremen hat in den letzten Jahren sehr stark auf Veräußerungsgewinne durch Privatisierung städtischer Flächen gesetzt. Eine Wende zu einer nachhaltigen und sozialen Bodenpolitik ist dringend erforderlich. Davon hängt die soziale Gestaltung vieler Quartiere und Flächen ab – vom Rennbahn-Gelände bis Woltmershausen, vom Hachez-Grundstück bis zum Hulsberg, von der Überseestadt bis zum Kellogg-Areal.

Dort ist ab jetzt auch die Ausstellung „City Grabbing“ zu sehen.


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