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Fahrradweg Wardamm: Das war so aber nicht geplant!

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Es ist schon mehrere Monate her, als der Beirat sich mit der Verkehrssituation auf dem Wardamm beschäftigte. Nach einer kontrovers geführten Diskussion haben die Stadtteil-Politiker*innen beschlossen, das vom ADFC vorgestellte Modelprojekt zum Fahrradverkehr auf dieser Strecke zu befürworten. Demnach sollte entlang der Straße zwischen Woltmershausen und Huchting auf beiden Seiten eine Fahrbahnmarkierung aufgebracht werden, um für Radfahrende die Benutzung des Weges sicherer zu gestalten.

„Die Umsetzung dieses Vorhabens ist völlig misslungen“, stellt Michael Horn fest. „Statt zunächst erst mal die Straße zu ertüchtigen, wurde ganz einfach stadteinwärts lieblos eine weiße Markierung auf den Asphalt aufgetragen, während in Richtung Huchting nur alle paar Hundert Meter ein Fahrrad-Piktogramm aufgezeichnet wurde. Offenbar ist dem Amt für Straßen und Verkehr hier die Farbe ausgegangen“, stellt der Linkspartei-Politiker lakonisch fest.

Das Huchtinger Beiratsmitglied kritisiert vor allem, dass für Radfahrende die Benutzung des Wardamms durch die „Farbspiele“ nicht wirklich besser geworden ist. „Ich würde mit meinen Kindern diese Strecke weiterhin nicht befahren.“ Der Fahrbahnrand, auf dem die Radfahrende künftig fahren sollen, ist mit Löchern nur so überseht. „Gerade wenn es geregnet hat, steht dort das Wasser.“

Horn ärgert besonders, dass in Schwachhausen Radwege freigegeben wurden, die extra mit roter Farbe markiert sind, weil die Autofahrer*innen solche Fahrradstrasse viel besser respektieren würden. „Wenn das so ist, warum hat man weder auf dem Wardamm noch auf der Huchtinger Heerstraße den Radstreifen so hergerichtet wie in Schwachhausen“ fragt sich Horn. „Verkehrssicherheit sollte aber überall gleichhoch gewichtet sein.“ Horn fordert eine Nachbesserung. „Die Situation auf dem Wardamm und der Huchtinger Heerstraße darf so nicht bleiben, auch in unserem Stadtteil sollten Radfahrende sichere Verkehrswege benutzen können.“


Antrag

Was in Schwachhausen geht, muss auch in Huchting möglich sein

Es ist schon mehrere Monate her, als der Beirat sich mit der Verkehrssituation auf dem Wardamm beschäftigte. Nach einer kontrovers geführten Diskussion haben die Stadtteil-Politiker*innen beschlossen, das vom ADFC vorgestellte Modelprojekt zum Fahrradverkehr auf dieser Strecke zu befürworten. Demnach sollte entlang der Straße zwischen Woltmershausen und Huchting auf beiden Seiten eine Fahrbahnmarkierung aufgebracht werden, um für Radfahrende die Benutzung des Weges sicherer zu gestalten.

Die Umsetzung dieses Vorhabens ist völlig misslungen, denn statt zunächst erst mal die Straße zu ertüchtigen, wurde ganz einfach stadteinwärts eine weiße Markierung auf den Asphalt aufgetragen, während in Richtung Huchting nur alle paar Hundert Meter ein Fahrrad-Piktogramm aufgezeichnet wurde. Dadurch ist für Radfahrende die Benutzung des Wardamms nicht wirklich besser geworden.

Im Bremer Stadtteil Schwachhausen sind hingegen Radwege freigegeben worden, die extra mit roter Farbe markiert sind, weil die Autofahrer*innen solche Fahrradstraße viel besser respektieren. Verkehrssicherheit sollte überall gleich hoch gewichtet sein. Die Situation auf dem Wardamm und auch auf der Huchtinger Heerstraße darf daher so nicht bleiben.

Der Beirat möge beschließen:

  1. Die zuständige senatorische Behörde mit dem Amt für Straßen und Verkehr wird aufgefordert, noch in diesem Jahr die Straßen Wardamm zu ertüchtigen und kaputte Stellen auszubessern.
     
  2. Die zuständige senatorische Behörde mit dem Amt für Straßen und Verkehr wird aufgefordert, noch in diesem Jahr, spätestens bis zum 31. März 2020, auch die Fahrradstreifen auf dem Wardamm und der Huchtinger Heerstraße zusätzlich mit roter Farbe zu markieren, um darüber für Radfahrende die Benutzung dieser beiden Verkehrswege sicherer zu gestalten.
     
  3. Sollte die Ertüchtigung des Wardamms sowie die nachträgliche Rotmarkierung der Fahrstreifen auf dem Wardamm sowie der Huchtinger Heerstraße aus finanziellen Gründen nicht möglich sein, wird die zuständige senatorische Behörde mit dem Amt für Straßen und Verkehr aufgefordert, im kommenden Doppel-Haushalt der Stadtgemeinde Bremen für die Jahre 2020/2021 ausreichend Finanzmittel für die nachträgliche Rotmarkierung beider Verkehrswege und die Ertüchtigung des Wardamms bereitzustellen.

Ggf. ist über die jeweiligen Antragspunkte einzeln abzustimmen.

Michael Horn und DIE LINKE im Beirat Huchting


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