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Demonstration und Kundgebung

Kundgebung + Demo am 24. Januar 2020 gegen geistige Brandstifter

Mit an die 300 Beteiligten und einem politischen Schulterschluss linker Gruppen aus der Neustadt, Walle und Viertel trugen wir unseren Protest gegen faschistische Angriffe auf das Abgeordnetenbüro Linkstreff Neustadt auf die Straße. Bei feuchtkalten Wetter mit Temperaturen knapp über 0 Grad wurde betont, rassistische Angriffe in Bremen und Anderswo sind keine Randnotiz: 
https://keine-randnotiz.de/#/ 

Zur Debatte über Phänomene des neuen Rechtsradikalismus haben wir bei der Auftaktkundgebung mit Flyern für die Diskussion am Freitag, den 31. Januar 2020, bei unseren Nachbarn im Kukoon geworben: 
https://kukoon.de/…/volker-weiss-adorno-aspekte-des-neuen-…/


Hier die Rede des Kreissprechers Dennis des Kreisverbandes DIE LINKE. auf der Auftaktkundgebung am 24.1.2020 am Delmemarkt gegen geistige Brandstifter:

https://www.dielinke-bremen-linksderweser.de/…/gegen-geist…/

 

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde & Mitmenschen,

wir sind heute zusammen gekommen um ein Zeichen gegen Nazis, Faschisten und geistige Brandstifter zu setzen.
Viel zu oft werden, egal in welcher Form, ob persönlich, schriftlich oder digital, rechte Hetze und Drohungen von seitens der Behörden oder der Politik heruntergespielt. 

Wo das endet, sehen wir dann, wenn wieder Asylheime brennen oder politisch Andersdenkende bedroht, verletzt oder regelrecht hingerichtet werden. 

Ich persönlich, als Kreissprecher des Kreisverbandes Links der Weser, möchte direkt am Anfang ausdrücklich sagen, dass es uns nach diesen Drohungen und Anschlägen, bei dieser Kundgebung/Demo nicht ums uns alleine geht! 

Wir müssen hier den Fokus ganz klar auf alle legen, die betroffenen von rechter Hetze, Gewalt bis hin zum rechten Terror sind! 
Das dies tagtäglich allen, ob geflüchtete Menschen, migrantische Bremer*innen, religiösen wie ethnischen Minderheiten, Frauen oder queeren Menschen widerfährt, sollte langsam bei uns allen angekommen sein.

Auch wenn wir, aktuell zur Zielscheibe von Nazis geworden sind, soll diese Kundgebung eben dazu dienen, sich mit allen Menschen, die rechten Hass abbekommen, zu solidarisieren!

Natürlich nehmen auch wir die Drohungen gegen uns sehr ernst und achten jetzt noch mehr auf uns gegenseitig, doch zeigen uns diese Geschehnisse, das antifaschistische Arbeit und politische Bildung unverzichtbar sind!

Ohne eine tolerante und bunte Gesellschaft, mit Menschen die tagtäglich ehrenamtlich für eine bessere Welt kämpfen, so wie ich sie gerade vor mit sehe, würden glaube ich ganz andere Verhältnisse in diesem Land herrschen.

Und dafür bin ich jede*r hier Anwesenden unendlich dankbar.

Dennoch denke ich immer wieder an so viele Menschen, die mit diesen Erfahrungen, oder diesen Situationen alleine stehen, oder gelassen werden und es sollte uns ein wichtiges Ziel sein, eben diesen Menschen ein Gehör zu verschaffen!

Egal wann und egal wo, wegschauen ist keine Alternative! Weder in der Neustadt, noch sonst irgendwo!

Wären es nicht WIR gewesen, die sich der oder die Täter*in ausgesucht hat, und da bin ich mir ziemlich sicher, dass der Hass sich an anderen Minderheiten entladen hätte! 

Und das kann nur eins von vielen Beispielen sein, wie Menschen mit faschistischer Ideologie gewillt sind, ihre Ansichten mit Gewalt umzusetzen oder bereits in ihren Startlöchern schlummern und nur darauf warten, ihre Ansichten wie ein Krebsgeschwür in unserer Gesellschaft zu platzieren.             

Was mich wiederum sehr glücklich macht und Mut gibt ist, das ich glaube: 

Wir alle sind heute hergekommen, weil wir einen Traum von einer offenen linken solidarischen Gesellschaft haben und da heißt es, jegliche Form von Antisemitismus, Antiziganismus, Anti schwarzen Rassismus, Islamophobie oder anderen Formen von Menschenhass beim Namen nennen und eben nicht, wie in der Vergangenheit so oft, kleinzureden oder auszublenden, wie es in den Medien, Seitens der Behörden oder Verfassungsschutz so oft passiert.

Zum Schluss möchte ich euch einfach meinen aufrichtigen Dank für die wahnsinnige Solidarität aussprechen und wenn ich mich hier umschaue, war es genau richtig diese Reichweite zu nutzen und zeigen, das wir unteilbar sind!
Wir setzen heute ein Zeichen, das wir uns nicht einschüchtern lassen und weiterhin für eine gerechtere Welt kämpfen!

Denn eins ist sicher, eine tolerante, solidarische Stadt, können wir nur ALLE ZUSAMMEN gemeinsam erreichen und dafür KÄMPFE ich!

Zum Schluss nur noch eins, 

LASST UNS LAUT SEIN UND DEN RASSISTEN, FASCHISTEN UND NAZIS ZEIGEN, WAS WIR VON IHNEN, IN DER NEUSTADT UND DEM REST DER WELT HALTEN! 

NIE WIEDER FASCHISMUS, NIE WIEDER KRIEG

Alerta!

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