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Unser Beirat in Obervieland

Roman Fabian:
Familienvater, Medizinisch-technischer Assistent, zur Zeit Betriebsratsvorsitzender im Klinikum Links der Weser. Gesundheit, Soziales, Arbeit und Ökologie sind meine Schwerpunkte. Emissionen vermeiden, Natur erhalten, ein gutes soziales Umfeld – meine Verpflichtung.

Kontakt über: Im Arster Felde 4 in 28277 Bremen | Fon: 87 43 27, Mobil: 0172-83 71 149 | E-Mail: roman.fabian@web.de

Die gesamte Beiratsfraktion erreichen Sie über die folgende Mail-Adresse:
beiratobervieland@dielinke-bremen.de


Wahlprogramm 2015 bis 2019

Obervieland – der Stadtteil mit den größten Gegensätzen im Land Bremen
Unser Stadtteil Obervieland umfasst die Ortsteile Arsten, Habenhausen, Kattenturm und Kattenesch. Sie sind für das Land Bremen außergewöhnlich unterschiedlich.

  • Gesicherter Wohlstand und verfestigte Armut sind hier eng beieinander.
  • Ländliche Strukturen einerseits und enge Bebauung mit Hochhäusern anderseits prägen das Gesicht des Stadtteils.
  • Viele alte und sehr viele junge Menschen leben hier.
  • Alteingesessene und Neubremerinnen und Neubremer leben in den verschiedenen Ortsteilen.

Eingerahmt wird Obervieland von der stark genutzten A1, zukünftig von der A281, der Kattenturmer Heerstraße und dem Flughafen. Diesen Belastungen der Menschen und der Umwelt stehen Naherholungsgebiete mit Wiesen, Biotope und Kleingartengebiete gegenüber. Diese dürfen durch den Ausbau der A281 nicht gefährdet werden. Hände weg von der Wolfskuhlensiedlung! LKW-Fahrverbot auf der Kattenturmer Heerstraße!

Wir haben innerhalb und außerhalb der Beiratsarbeit eng mit der Bürgerinitiative für eine „Menschengerechte A281“ zusammengearbeitet. Unsere Unterstützung deren Initiativen und Anträgen kann ihnen auch zukünftig sicher sein.

In der Beiratsarbeit der LINKEN Obervieland hat die Bürger- und Jugendbeteiligung einen gewichtigen Schwerpunkt. Wir haben das Jugendbeteiligungs-Projekt „Jugend mit Plan in Obervieland“ (Jumpin) von Anfang an unterstützt. Die aus Beiratsmitteln zur Verfügung gestellten 10 000 Euro werden nach Vorschlägen von Kindern und Jugendlichen aus den Stadtteilen durch eine Jugendjury für ihre Interessen eingesetzt. Wir werden diese jugendpolitische Arbeit weiterhin kontinuierlich begleiten und fördern. Ziel ist ein selbstständiger Jugendbeirat mit eigenen gesicherten Budget.

Die LINKE in Obervieland will, dass Menschen, die über Flucht ihr Überleben retten mussten, bei uns ein würdevolles Zuhause finden. Wir heißen sie Alle herzlich willkommen! Wir wollen mit ihnen gemeinsam lernen, in kulturellen Austausch treten und zusammen leben.

Damit wir mit unseren zahlreichen sozialen und kulturellen Fähigkeiten zueinander kommen können, benötigen wir weitere Begegnungsstätten, die dies fördern.  Wir wollen Begegnungsstätten für Frauen, für Kinder mehr Spielplätze, die ihren Namen auch verdienen und unbebaute Freiflächen für Jugendaktivitäten.

Die Schulen müssen mehr als Lernstätten sein, sie sollen zu beliebten Treffpunkten werden – für behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche gleichermaßen.

Die personelle, finanzielle und räumliche Ausstattung reicht zurzeit nicht aus. Freie Lehrerstellen an den Schulen müssen sofort besetzt und ausreichend Schulsozialarbeiter/innen dauerhaft eingestellt werden.

Die bremische Haushaltslage darf nicht zu Lasten der Kinder und Jugend gehen, eine „Schule für Alle“ ist das Ziel der Politik der LINKEN.

Erwerbslosigkeit beinhaltet ein großes Armutsrisiko, besonders für Frauen und Familien. Auch deshalb muss die wohnortnahe Kinderbetreuung von der Krippe an gewährleistet sein.

Die LINKE setzt sich weiterhin dafür ein, dass bezahlbarer, barrierefreier und seniorengerechter Wohnraum durch intelligente städtebauliche Lösungen zur Verfügung gestellt wird.