10. Juni 2018

Bremer Bürgerschaftsabgeordnete in den Bundesvorstand der LINKEN gewählt

Pressemitteilung von Cornelia Barth und Felix Pithan, beide Landessprecher*innen der Bremer Linkspartei, sowie Sofia Leonidaks, neugewähltes Mitglied im Bundesvorstand der LINKEN und Bürgerschaftsabgeordnete, zum Bundesparteitag der LINKEN am Wochenende in Leipzig:

Cornelia Barth und Felix Pithan: „ Wir gratulieren allen Mitgliedern des Parteivorstandes zu ihrer Wahl. DIE LINKE hat in den kommenden Monaten weiter die Aufgabe, entschieden gegen die soziale Spaltung und den gesellschaftlichen Rechtsruck zu arbeiten. Wir freuen uns über das bundesweite Interesse an den politischen Entwicklungen in Bremen. Sowohl unser sehr gutes Wahlergebnis bei den Bundestagswahlen 2017 als auch unsere aktuellen hervorragenden Umfragewerte sind für uns Ansporn und Auftrag, diese Kämpfe immer wieder auch in Bremen zu führen, beziehungsweise entsprechende außerparlamentarische Aktivitäten zu unterstützen. Im neuen Bundesvorstand wird Bremen durch Sofia Leonidakis vertreten sein, der wir besonders zu ihrer Wahl gratulieren.“

Sofial Leonidakis: „Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bremer Landesverband für seine Unterstützung und dem Bundesparteitag für sein Vertrauen, mich für die kommenden zwei Jahre in den Parteivorstand der LINKEN zu wählen. Auch dort möchte ich mich für konsequenten Antirassismus, Feminismus und gegen unsoziale Kürzungspolitik einsetzen. Denn es ist nicht hinnehmbar, dass jedes dritte Kind in Bremen in Armut aufwachsen muss, dass nach wie vor Hunderte Kita-Plätze und bezahlbarer Wohnraum fehlen. Das ist unsozial für alle Menschen ohne dickes Portemonnaie- jeglicher Herkunft! Gleichzeitig macht unsere Solidarität nicht an der Grenze halt. Wir stehen an der Seite derjenigen, die flüchten müssen und wir streben eine Welt an, in der Grenzen nicht abgeschottet werden und niemand mehr im Mittelmeer sterben muss. DIE LINKE hat als pluralistische Partei auch über Migrationspolitik kontrovers diskutiert an diesem Wochenende. Dabei wurde klar: Gemeinsam sagen wir dem Rassismus und Rechtsruck den Kampf an, wir stehen konsequent für soziale Gerechtigkeit und für Solidarität, die unteilbar ist!“

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