9. März 2018

Neunjähriger verletzt - weitere Verkehrsunfälle verhindern

Am Mittwoch ein neunjähriges Kind auf der Heinrich-Plett-Allee von einem Transporter erfasst, zum Glück nicht lebensgefährlich. Der Grundschüler überquerte bei der Haltstelle "Delfter Straße" vor dem Schulbus die Straße, wie die Polizei informierte. Siehe hier.

„Ich hoffe, dem Jungen geht es wieder gut, ich wünsche ihm gute Besserung“, sagt Michael Horn. Der Linkspartei-Politiker wundert sich, dass in diesem Bereich nicht noch schlimmeres passiert ist. „Huchtingerinnen und Huchtinger berichten in den Sozialen Medien von Situationen, bei denen es öfter zu Fast-Unfällen gekommen sei, weil einige Bus-Fahrgäste nach dem Aussteigen nicht die Ampel benutzen, sondern vor dem Bus die Straße überqueren. Offenbar auch mit Kinderwagen.“ Aus Sicht des Huchtiger Beiratsmitglieds besteht hier Handlungsbedarf. „Hilfreich könnte sein, dass direkt an der Straße ein sechs bis zehn Meter langes Geländer aufgestellt wird. Wenn dann der Bus bis direkt zu diesem Hindernis fährt, kann niemand mehr vor dem Bus über die Straße gehen.“

„Es wäre besser, wenn gerade wir Erwachsenen unsere Vorbildfunktion ausüben und nur bei der Ampel, die dann auf Grün umgeschaltet ist, die Allee überqueren sowie Kinder und andere Menschen davon abhalten, sich in Gefahr zu begeben.“ Horn fragt sich, warum die Heinrich-Plett-Allee zwischen der Delfter Straße und Am Sodenmatt überhaupt vierspurig ist. „Auch wenn bei diesem Unfall der LKW-Fahrer nicht gerast ist, breite Straßen laden zum Schnellfahren ein. Man sieht hier doch häufig Fahrzeuge, die sichtbar schneller unterwegs sind als erlaubt.“

„Ob mit oder ohne Straßenbahn: wenn drei Spuren ausreichen, dann könnte die vierte Spur doch zurückgebaut werden. Sollte die Linie 1 nicht verlängert werden, dann bestände die Möglichkeit, in der Mitte ein Grünstreifen anzulegen. Wie auch immer, wir müssen Maßnahmen ergreifen, um die Verkehrssicherheit wieder zu erhöhen, weitere Unfälle müssen jedenfalls vermieden werden!“