14. November 2017

Grollander Straßenbahnhaltestelle 'Bardenfleth' wird umgebaut

Auf ihrer gestrigen Pressekonferenz stellte die rot-grüne Koalition der Bremischen Bürgerschaft ihre Änderungen an den Haushaltsentwürfen für 2018 und 2019 (Stadtgemeine Bremen und Land Bremen) vor.

Erfreulich für Huchting (Auszug aus der Pressemitteilung von SPD und Grüne in der Bürgerschaft):
Die Haltestelle Bardenflethstraße in Grolland gehört zu den letzten nicht barrierefreien Haltestellen in Bremen. Die Bahnsteige sind nur über steile Treppen und Rampen erreichbar, der dunkle Fußgängertunnel flößt Angst ein. Die Haltestelle ist schlecht beleuchtet und wirkt durch Betonwände düster. Um die Situation deutlich zu verbessern, müssen unter anderem eine oberirdische Gleisquerung sowie Behindertenparkplätze geschaffen werden, die Betonwände abgerissen und die Beleuchtung verbessert werden. Für das entsprechende Konzept stellt die rot-grüne Koalition in den Jahren 2018/19 jeweils 25.000 Euro als Eigenanteil (10 Prozent, insgesamt 50.000 Euro) bereit, womit Regionalisierungsmittel in Höhe von insgesamt 450.000 Euro (90 Prozent) abgerufen werden können.“

Michael Horn (DIE LINKE), Beiratsmitglied in Huchting: „Ich freue mich, dass die Koalition in der Bürgerschaft die Forderungen des Beirats nach Umgestaltung dieser Straßenbahnhaltestelle übernommen hat. Die dort vorhandenen Angsträume müssen zugig abgebaut und barrierefreiheit hergestellt werden“

Bereits im August 2016 forderte DIE LINKE im Beirat Huchting, dass die Straßenbahnhaltestelle Bardenflethstraße freundlicher gestaltet werden solle. Grollander Bewohner beschwerten sich im Sommer des letzten Jahres in den Sozialen Medien über den Zustand dieses Haltepunktes sowie über zahlreiche Übergriffe.

Daraufhin kam Bewegung in den Umbau, der Beirat traf sich mit Vertretern des Amtes für Straßen und Verkehr, des Verkehrssenators und der BSAG vor Ort, um mögliche Umbaumaßnahmen zu besprechen. Wenige Monate später wurden in einem ersten Schritt die Rückwand zum Sportplatz hin abgerissen, um den Bahnsteig stadteinwärts heller und übersichtlicher zu gestalten.

Der Linkspartei-Politiker erwartet, dass nun auch die anderen ‚Baustellen‘ in Angriff genommen werden. Als Beispiele zählt er auf: „Der Senat soll kurzfristig Finanzmittel bereitstellen, mit denen der Werner-Damke-Steg entweder saniert oder neugebaut wird. Die Erweiterung der Grundschule Kirchhuchting – verbunden mit dem Umbau des Alten Dorfkruges und des Quartiers umzu – muss zeitnah in Angriff genommen und die Bebauung des ehemaligen Schulgeländes am Wilakedamm zügig umgesetzt werden.“ Zudem erwähnt er die bereits begonnenen Projekte wie der Mensa-Bau an der Grundschule Delfter Straße, der Gebäude-Neubau der Oberschule Hermannsburg und der Brückenbau über die B75 auf der Heinrich-Plett-Allee.