15. Oktober 2018

Das Wunder ist ausgeblieben - obwohl wir auch in Bayern deutliche Zugewinne erreicht haben

In einem Flächenland wie Bayern erstmals den Einzug in den Landtag zu schaffen, bleibt eine schwierige Aufgabe für DIE LINKE. Die LINKE.Bayern hat sich sowohl prozentual als auch bzgl. der  konkreten Stimmen deutlich verbessert, aber viele Wähler*innen wollten vielleicht auch ihre Stimme eher an eine Partei geben, deren Einzug sicherer war als der unsere.

Felix Pithan erklärt: "Die Wahl in Bayern hat noch einmal bestätigt: Wer rechte Parolen aufnimmt und rechte Forderungen übernimmt, schwächt nicht die extreme Rechte, sondern sich selbst. Hoffentlich lernt die Union, dass sie mit dem Rechtspopulismus und dem Bedienen rassistischer Stimmungen keine Wahlen gewinnen kann. DIE LINKE hat in Bayern in den letzten Jahren viele neue Mitglieder gewonnen und einen starken Wahlkampf gemacht. Auch wenn wir unser Ergebnis deutlich verbessern konnten, hat es leider für den Einzug in den Landtag nicht gereicht. Als konsequente Stimme für soziale Gerechtigkeit wird DIE LINKE. im bayrischen Landtag weiterhin fehlen."

"Das von der LINKEN Bayern angestoßene Volksbegehren gegen den Pflegenotstand hat in den letzten Monaten mit über 100.000 Unterschriften ein Vielfaches der im ersten Schritt nötigen Unterstützung bekommen" ergänzt Cornelia Barth. "Wir hoffen, dass das Volksbegehren auch in den weiteren Schritten Erfolg hat und bundesweit den Druck für eine bessere Personalsituation in den Krankenhäusern erhöht.Des weiteren war DIE LINKE. Bayern eine relevanter Akteuer im Rahmen des starken Bündnisses NoPAG (nein zum Polizeichlichen Aufgabengesetz). Die LINKE. Bayern hat mit ihrem Einsatz eine gute Grundlage für die Verankerung in den Kommunen und Landkreisen auch im Hinblick auf die 2020 anstehenden Kommunalwahlen geschaffen - auch wenn unsere Haltung "Mehr für die Mehrheit" noch nicht im bayrischen Landtag wirksam werden kann."