27. November 2018

DIE LINKE Woltmershausen stellt Beiratsliste auf

v.l.n.r.: Mazlum Koc, Brigitte Baumgart, Bruno Kraft, Kian Samadbin, Hartmut Malyssek

Die Woltmershauser LINKEN haben auf einer Mitgliederversammlung ihre Kandidat*innen für die Beiratswahlen im Mai 2019 nominiert.

Mazlum Koc wurde einstimmig auf Platz 1 gewählt. Koc vertritt seine Partei seit mehreren Jahren im Beirat. Seine politischen Schwerpunkte sieht er in der Bildungs-, Integrations- und Sozialpolitik. „In Woltmershausen werden Wohnungen benötigt. Daher ist es gut, dass auf dem ehemaligen Tabak- und das Gasgelände Wohnraum entstehen soll. Was wir in unserem Stadtteil aber nicht brauchen sind Mietangebote zu horrenden Preisen. Weil gerade in unserem Stadtteil die Armut sehr hoch ist, benötigen wir mehr bezahlbaren Wohnraum, statt Luxuswohnungen.“

Der Linkspartei-Politiker will den Jugendlichen mehr Mitspracherechte einräumen. „Damit junge Menschen sich wieder mehr für Politik interessieren, müssen wir ihnen auch die Chance geben, sich Gehör zu verschaffen. Eine mögliche Form, damit Jugendliche sich für ihre Belange engagieren können, wäre die Gründung eines Jugendbeirates.“ DIE LINKE vertritt diese Ansicht bereits im Beirat.

Brigitte Baumgart tritt auf Platz zwei an. Die kaufmännische Angestellte setzt sich sehr für die Erhaltung der Natur in Woltmershausen ein: „Wir müssen dafür sorgen, dass wir unsere Grünflächen erhalten bleiben und nicht zubetoniert werden. Der einsetzende Klimawandel, wie er sich im Sommer 2018 gezeigt hat, mit langanhaltender Trockenheit und extremer Hitze, hat gezeigt, dass auch hier - direkt vor unserer Haustür - deutlich mehr getan werden muss.“

Auf Platz drei der Liste wurde Bruno Kraft gewählt. Kraft ist bereits Mitglied in den Fachausschüssen „Bau, Häfen, Verkehr und Wirtschaft“ und „Kita, Bildung, Jugend, Sport“. Der Diplom-Pädagoge möchte sich verstärkt den Verkehrsproblemen in Woltmerhausen widmen, die kulturelle Entwicklung mit voranbringen und ganz besonders die Entwicklung Vorderes Woltmershausen/Tabakquartier mit beeinflussen. „Der ÖPNV muss in Woltmershausen dringend ausgebaut werden. Wir müssen Überlegungen anstellen, ob der Ausbau der Straßenbahn durch unseren Stadtteil eine Option wäre. Zwingend muss sich auch der Service des ÖPNV verbessern. Warum die Woltmershausener Bushaltestellen noch keine elektronischen Anzeigentafeln mit den tatsächlichen Abfahrtzeiten hat, bleibt mir ein Rätsel. Des Weiteren muss die Entstehung eines neuen Quartiers im vorderen Woltmershausen auf dem ehemaligen Brinkmann-Gelände ein Schwerpunkt der Beiratsarbeit sein.  Wichtig werden hier Themen wie sozialer Wohnungsbau, Verkehr, Ökologie und Infrastruktur für junge Familien mit Kindern und ältere Menschen sein.“ 

Kraft sieht zudem Verbesserungebedarf im kulturellen Bereich des Stadtteils. „Unser Kulturhaus Pusdorf hat viel zu bieten. Damit es so bleibt, benötigt das Haus mehr finanziellen Freiraum und mehr Platz.“ 

Auf den weiteren Plätzen der 5-köpfigen Liste treten Kian Samadbin und Hartmut Malyssek an.

Das komplette Wahlprogramm stellt DIE LINKE im kommenden Jahr auf.