20. September 2017

Demonstration für mehr Krankenhauspersonal und Entlastung der Pflegekräfte am 21.09.2017 um 18.00 Uhr vor dem DGB Haus

Pflege- und Krankenhausvollversammlung am 20.09.2017 um 18.00 Uhr im DGB-Haus, großer Saal, 1. StockProfite pflegen keine Menschen! Demonstration für mehr Krankenhauspersonal und Entlastung der Pflegekräfte am 21.09.2017 um 18.00 Uhr vor dem DGB Haus, Bahnhofsplatz 22-28

Das Bremer Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus und die Gewerkschaft ver.di, als Teil des Bündnisses, rufen alle Pflege- und Bremer Krankenhausbeschäftigte auf, am 21.09. an unserer Demo teilzunehmen. Wir wollen uns miteinander vernetzen und gemeinsam für Entlastung in unserer Arbeit zu kämpfen.

Es muss sich jetzt etwas ändern.

Die Dauerbelastung in der Pflege, Altenpflege und für alle Krankenhausbeschäftigte ist durch massiven Personalabbau in den letzten Jahren unerträglich geworden. Die Beschäftigten werden krank oder kündigen. Sie können diesen permanenten Druck nicht mehr standhalten. Nicht nur für uns, sondern für alle Patient*innen und Pflegebedürftigen ist diese Situation stark gesundheitsgefährdend!

Wir, das Bremer Bündnis, sind Kolleg*innen aus unterschiedlichen Krankenhäusern und der ambulanten Pflege. Wir haben uns im Sommer gegründet und seitdem Forderungen diskutiert, aufgestellt und Öffentlichkeitsarbeit gemacht.

Alles Neue auf unserer Homepage: http://mehr-krankenhauspersonal-bremen.de/

Oder auf Facebook: Bremer Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus

Unsere wichtigsten vier Forderungen sind:

  • sofortige Schaffung von neuen Stellen in Krankenhäusern, der ambulanten Pflege und Altenpflege (Fachkraftquote von mindestens 50%)
  • eine gesetzlich oder tariflich geregelte Personalbemessung
  • Weg mit dem Fallpauschalsystem (DRGs). Wettbewerbs- und Profitprinzip haben in Krankenhäusern und im Gesundheitswesen nichts zu suchen
  • Keine Privatisierungen. Rekommunalisierung privatisierter Häuser und Abteilungen

Wir müssen selbst etwas tun, uns zusammenschließen und auf die Straße gehen. Wir müssen gesellschaftspolitischen Druck erzeugen, wenn wir ein Umsteuern erreichen wollen.

Gesundheit ist ein Menschenrecht, keine Ware!

Beteiligt euch alle daran und kommt zur Demo! Wir werden vom Gewerkschaftshaus Bremen zum Rathaus gehen. Gleichzeitig werden bundesweit in verschiedenen Städten ähnliche Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden.

Bundesweit streikten gestern an 20 Krankenhäusern Beschäftigte für #Entlastung. Wichtig: Nicht der Streik gefährdet Menschenleben, sondern der Pflegenotstand. DIE LINKE fordert schon lange gesetzliches Mindestpersonal und unterstützt die Forderungen von ver.di.

Auf Initiative des Bremer Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus wurde über die Pflegesituation auch in Bremer Krankenhäusern aufgeklärt und mit Fotoaktionen die Verdi-Kampagne in Bremer Krankenhäusern unterstützt.

https://www.facebook.com/search/top/?q=bremer%20b%C3%BCndnis%20f%C3%BCr%20mehr
%20personal%20im%20krankenhaus

http://mehr-krankenhauspersonal-bremen.de/

https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-bremer-pflegekraefte-gehenauf-
die-barrikaden-_themenwelt,-technik-multimedia-_arid,1631742_twid,6.html
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/dramatische-zustaende-gesundheit-nord100.html


Unsere Genossen Peter Erlanson, Roman Fabian und unser Bundestagsdirektkandidat Sebastian Rave haben dieses Bündnis mit initiiiert und rufen zur Beteiligung an der Demo auf.

Merkel ist für den #Pflegenotstand verantwortlich. In keinem Land Europas ist das Verhältnis zwischen Pflegekräften und Patienten schlechter als bei uns. Das ist eine Schande. Die unverbindlichen Wahlkampfversprechen von Angela #Merkel und Martin #Schulz werden daran nichts ändern. Gefragt sind keine warmen Worte, sondern 140.000 neue und gut bezahlte Arbeitsplätze im #Krankenhaus und der #Pflege sowie eine angemessene finanzielle Unterstützung der pflegenden Angehörigen "Damit die menschenwürdige Versorgung von Alten und Kranken wieder in den Mittelpunkt rückt, müssen wir die Kommerzialisierung und Privatisierung im Gesundheitswesen beenden und rückgängig machen", sagt Sahra Wagenknecht zu Recht.

Wir müssen selbst etwas tun, uns zusammenschließen und auf die Straße gehen. Wir müssen gesellschaftspolitischen Druck erzeugen, wenn wir ein Umsteuern erreichen wollen.

"Die Stationsbesuche heute im Krankenhaus Links der Weser waren der Wahnsinn. JEDE Station hat mitgemacht - bis auf zwei Stationen, die wegen Personalmangel nicht einmal eine Minute Zeit für ein Foto hatten. Vielen Dank an alle, die dabei waren - die Solidarität geht raus an die streikenden KollegInnen in Berlin, Hannover und im Saarland." Mehr Infos über die Besuche in den Bremer Krankenhäusern Links-der-Weser und Rotes-Kreuz-Krankenhaus auf facebook:

https://www.facebook.com/search/top/?q=bremer%20b%C3%BCndnis%20f%C3%BCr%20mehr%20personal%20im%20krankenhaus