10. Juni 2018

Bremer Bürgerschaftsabgeordnete in den Bundesvorstand der LINKEN gewählt

Sofial Leonidakis bei ihrer Bewerbungsrede (Foto: DAW).

Der Bundesparteitag war für den Bremer Landesverband auch aus personeller Sicht ein Erfolg: Eine Bremerin und zwei weitere "Exil-Bremer*innen" wurden in den Bundesvorstand der Linkspartei gewählt. Während Sebastian Rave mit seiner Kandidatur zum Mitglied in den Bundesvorstand scheiterte, gelang der Bürgerschaftsabgeordneten Sofia Leonidakis (beide KV HB-MitteOst) im zweiten Wahlgang zur Sicherung der Mindestquotierung der Einzug in das höchste Gremium der LINKEN.

Zu stellvertretenden Parteivorsitzenden wurden erstmals Martina Renner bestimmt und Axel Troost wiedergewählt.

Beide Spitzenpolitiker*innen waren jahrelang Mitglieder des Bremer Landesvorstandes, Renner in der PDS und Troost bei der WASG beziehungsweise Linkspartei.

"Wir gratulieren allen Mitgliedern des Parteivorstandes zu ihrer Wahl. DIE LINKE hat in den kommenden Monaten weiter die Aufgabe, entschieden gegen die soziale Spaltung und den gesellschaftlichen Rechtsruck zu arbeiten", so die Landessprecherin Cornalia Barth in einem Statement. "Sowohl unser sehr gutes Wahlergebnis bei den Bundestagswahlen 2017 als auch unsere aktuellen hervorragenden Umfragewerte sind für uns Ansporn und Auftrag, diese Kämpfe immer wieder auch in Bremen zu führen, beziehungsweise entsprechende außerparlamentarische Aktivitäten zu unterstützen", ergänzt ihr Co-Sprecher Felix Pitahn.

Sofial Leonidakis bedankte sich beim Bremer Landesverband in einer Erklärung die Unterstützung der Kandidatur. "Im Parteivorstand möchte ich mich für konsequenten Antirassismus, Feminismus und gegen unsoziale Kürzungspolitik einsetzen." Es sei nicht hinnehmbar, dass jedes dritte Kind in Bremen in Armut aufwachsen müsse, dass nach wie vor Hunderte Kita-Plätze und bezahlbarer Wohnraum fehlen. "Das ist unsozial für alle Menschen ohne dickes Portemonnaie." [mh]


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