12. Januar 2017

"Zerstörung der Bremer Neustadt im 2. Weltkrieg" - eine Fotoausstellung

Nie wieder Krieg? Vom 20. Januar bis zum 28. Februar 2017 wird jeweils montags und donnerstags, in der Zeit von 15 bis 19 Uhr, im Linkstreff Bremen-Neustadt, Buntentorsteinweg 109, die Antikriegsausstellung "Zerstörungen der Neustadt im 2. Weltkrieg" gezeigt. 

Hierzu findet  die Vernissage am 20.1.2017 um 19:00 im Linkstreff Buntentorsteinweg 109 statt. Bei der Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 20. Januar 2017, um 19 Uhr werden Sänger*innen des Bremer Buchtstraßenchors (MEK(C) Mobiler Einsatz Chor) Antikriegslieder von Brecht, Biermann und Tucholsky vortragen.

Ausstellung Mo.+ Do. 15:00 -19:00 Uhr

  • Reproduktion analoge Fotoarbeiten: Jasmin Bojahr (Meisterschülerstudium Freie Kunst)
  • Produktion Trailer: Sebastian Rave (Mediendesigner)
  • Begleittexte: Arbeitsgruppe Antimilitarismus des KV DIE LINKE.Links der Weser

Aus dem Flyer: "Gegenwärtige Kriege und Bürgerkriege in Afrika, Afghanistan und Syrien erscheinen weit weg. Die Bilder der toten Menschen und zerstörten Häuser und Städte haben uns abgestumpft. Können uns Kriegsbilder aus dem 2. Weltkrieg der zerstörten Neustadt da noch bewegen? Wir denken schon, dass wir mit unserer Ausstellung mit Bildern der zerstörten Neustadt daran erinnern können, wie sich mit den Kriegsvorbereitungen und während des 2. Weltkrieges die ehemalige Handelsstadt zur Rüstungshochburg wandelte und die Aussage gilt: Krieg beginnt hier bei uns.

Mit zwei Diskussionen im Rahmen der Ausstellung:

  • Bremen im 2. Weltkrieg – Vom Handelszentrum zur Rüstungshochburg - Referent Prof . Wollenberg/Bremen
  • Volksmassen und Faschismus (NN)

wollen wir an historischen Erinnerungen anknüpfen und sensibilisieren für die aktuelle Militarisierung der Außen- und Innenpolitik der Bundesregierung."

Veranstalter sind: Zionsgemeinde Bremen | DIE LINKE Kreisverband Links der Weser | Bremer Friedensforum

Bildquellen:
Staatsarchiv Bremen, Landesbildstelle, Privatarchive, Deutsche Kolonialgesellschaft in der Universitätsbibliothek Frankfurt/M.

Der Youtube-Link zum Trailer der Ausstellung
<https://www.youtube.com/watch?v=uHrlWrG4pAU&feature=youtu.be>