28. Januar 2018

#SaveAfrin: Demo-Aufruf für den 2. Februar 2018

Foto: Wilfried Schartenberg

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Videos: Michael Horn

Die Frauen und Männer der kurdische YPG sind ein Bollwerk gegen den IS. Sie haben den dschihadistischen Terror in Kobanê besiegt und sie haben die syrische Stadt Raqqa vom Terror-Kalifat befreit. Aber der türkische Autokrat Erdoğan verzeiht den Kurdinnen und Kurden in Syrien aber weder ihr Experiment einer demokratischen Selbstverwaltung noch die garantierte Gleichberechtigung der Frau. Daher führt Erdoğan seinen Angriffskrieg gegen Afrin und deshalb kündigt dieser Kriegstreiber in seinen Reden offen an, alle Kurdinnen und Kurden aus Afrin vertreiben zu wollen. Dieser Krieg des Erdoğan-Regimes ist ein Verbrechen!

Dieser völkerrechtswidrige Krieg des NATO-Verbündeten Türkei gemeinsam mit als islamistischen Terrormilizen unter der Fahne der FSA ist beschämend. „Es ist eine Schande, dass die Großmächte und die regionalen Einflussstaaten die Menschen in Afrin fallengelassen haben und es ist eine Schande, dass die Bundesregierung weiter einen türkischen Gewaltherrscher hofiert, der in seiner Sprache und seinen Handlungen jedes Maß verloren hat“, kritisieren Katja Kipping, Bernd Riexinger (Bundessprecher der LINKEN), Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch (beide Bundestagsfraktionsvorsitzende der LINKEN) in einer gemeinsamen Erklärung. „In Afrin kommen deutsche Leopard-2-Panzer zum Einsatz. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) muss eines klar sein: Wenn Erdoğan die kurdische Enklave Afrin in Syrien zerstören sollte, dann droht ein weiterer Krieg in Syrien mit zahlreichen Menschenrechtsverbrechen.“

In Bremen haben Aktivist*innen vor dem Rathaus Krieg über mehrere Tage eine Mahnwache abgehalten.

Der êzîdîsche Bürgerschaftsabgeordnete Cindi Tuncel betonte ich einem Statement, dass die deutschen Rüstungsexporte, gerade auch von Bremer Unternehmen, in die Türkei sofort gestoppt werden müssen. Die Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm kritisierte die Haltung des Bundeskabinetts: “Mir fehlt jedes Verständnis, wenn Vertreter der deutschen Regierung mit türkischen Kriegstreibern medienwirksam Tee trinken.“ Der Bremer Linkspartei-Landessprecher Felix Pithan ruft unterdessen zur Teilnahme an eine Antikriegs-Demo am 2. Februar 2018 ab 16:30 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes auf. „Zeigt Solidarität mit dem Projekt Rojava, Solidarität mit dem kurdischen Widerstand!“ [Red.]


DEMO-Aufruf

Am Freitag (2. Februar 2018) findet in Bremen um 16.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof eine Demonstration gegen die Angriffe auf Afrin durch den türkischen Staat statt. Als Landesverband wollen wir zahlreich vertreten sein. Kommt alle zur Demo und bringt Freund*innen und Familie mit! Den vollständigen Aufruf zur Demo findet ihr hier.