6. Juni 2018

Stadtbürgerschaft diskutiert parlamentarische Initiativen der LINKEN zur A281 (B6n)

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Bei der B6n handelt es sich um die Bundesstraße 6 neu, die eine Verbindung schaffen soll von der Neuenlander Straße zur A1 nach Brinkum.

In der Bürgerschaft wurde das Thema immer wieder aufgerufen, da es verschiedene Varianten bei der Streckenführung dieses Projektes gibt. Die Beschlusslage dieses Hauses spricht sich für die sogenannte Vorzugsvariante aus. Dabei soll eine Untertunnelung des Flughafens vorgenommen und eine Anschlussstelle auf dem ehemaligen Hornbachgelände realisiert werden. „Das würde die Wolfskuhlensiedlung vor Abrissen bewahren und auch Lärmemissionen am besten eindämmen.

Diese Variante ist nach wie vor die beste und die einzige, für die es eine politische Mehrheit in Bremen gibt“, meinte Nelson Janßen in der Debatte zu der Großen Anfrage der Linksfraktion und dem Dringlichkeitsantrag der LINKEN. Beide parlamentarischen Initiativen wurden in einem Tagesordnungspunkt zusammengefasst und behandelt.

Der Linkspartei-Politiker empfindet die Antworten des Senats auf seine Fragen „sehr unbefriedigend“. Janßen legt daher Wert darauf, dass die Planungen in Bremen durchgeführt werden, „ansonsten müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, politischen Einfluss auf die zukünftige Trassenführung nehmen zu können“. Das Bundesressort von Herrn Scheuer dürfe auf keinen Fall die Zuständigkeit für Planung dieser Bundesstraße von Bremen übertragen bekommen. „Im Sinne der Beschlüsse der Bürgerschaft und im Sinne der Menschen in der Wolfskuhlensiedlung bitte ich Sie, zumindest diesem Beschlusspunkt zuzustimmen und damit zu bekräftigen, dass wir in Bremen nicht die Planung und die Verantwortung für die B6n an den Bund abgeben wollen.“

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