4. Februar 2019

Gedenken und Perspektiven - Kundgebung zur Liquidierung der Bremer Räterepublik vor 100 Jahren

Ein langer Zug bewegte sich in Bremen vom Eingang des Waller Friedhofs hin zum Denkmal für die Gefallenen der Räterepublik. Dort fand eine Kundgebung zur Liquidierung der Bremer Räterepublik vor hundert Jahren statt. Alle drei Redner ehrten mit Rückblicken die Leistung der Arbeiter und Soldaten, mit der Ausrufung einer Republik, eine neue Zeit gegen Ausbeutung, Krieg und Monarchie einzuleiten.

Annette Düring, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Bremen-Elbe-Weser, hob in ihren Ausführungen besonders die Folgen der Räterepublik für den sozialen und gesellschaftspolitischen Bereich hervor und bedeutete, dass es Anstrengungen bedarf, dass diese Errungenschaften erhalten bleiben. Gerrit Brüning, Vorsitzender der DKP Bremen, wies unter anderem auf die Gefahr der nuklearen Waffen hin. Sie bilden heute die Bedrohung, dass militärische Einsätze zu katastrophalen Ausmaßen führen können. Außerdem verurteilte er die Einmischung westlicher Staaten in die Innenpolitik Venezuelas, verbunden mit der Drohung militärischer Intervention seitens der USA. Joachim Griesbaum (MLPD Hamburg) befasste sich mit den imperialistischen Bestrebungen, die auch heute eine wesentliche Rolle spielen.

Es sangen und musizierten der Buchtstraßenchor und das Ensemble „Das rote Krokodil“.

Es hatten sich Vertreter mehrerer Organisationen und Parteien eingefunden. Der Schauspieler Rolf Becker war aus diesem Anlass extra aus Hamburg angereist.

Raimund Gaebelein (VVN-BdA) moderierte die Veranstaltung.

Text und Fotos: Hartmut Drewes

Quelle: http://www.dielinke-bremen-linksderweser.de/politik/aktuelles/detail/artikel/gedenken-und-perspektiven-kundgebung-zur-liquidierung-der-bremer-raeterepublik-vor-100-jahren/